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Lieder

Steine und Blätter

Gespeichert von dirk.tschentscher am

Intro: 
Das ist einer, der wurde schon machtvoll geboren,
Da ist einer, der hat sich gekämpft an die Macht.
Das ist einer, den hat man zur Macht erhoben,
Da ist einer, der über Machtvolle lacht.

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c'est la vie

Gespeichert von dirk.tschentscher am

Natürlich ein Knall und es platzt mir der Kopf - 

Verwirrt starre ich auf den zerteilten leeren Topf, 

Dies Mantra hallt nach: „Du musst Großes erreichen,

Berühmtheit erlangen, ein Sportabzeichen.“

Ich hab' geswiped und geliked und meinen Hintern gezeigt.

Ich war Pavian „eins“ und herzte Pavian „zwei“.

Ich war Dr. Beauty im Reality-TV, 

Ich war ein wenig von allem, ich war von allem zu viel.

Wir tanzen alle durch den Raum und keiner hält an.

Wenn der Fluss abreißt, fallen deine Soldaten,

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Vier blaue Wände

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Die letzte Kiste steht gepackt im Zimmer.

Deine alten vier Wände sind immer noch bunt.

So wie du aussiehst, wird es ein Abschied für immer.

Ein letzter Blick schweift zurück durch die Ecken, und

es scheint, dass Gesichter von so vielen Nächten

noch immer die Räume durchstreifen.

Sie entlocken dir hier nun am Ende ein Lächeln

in Erinnerung an so viele Zeiten.

 

Nein, du wirst nicht vergessen, was dir diese Tage

und Jahre im Leben bedeuten.

Vier blaue Wände und Sterne am Himmel,

gefüllt mit so vielen Leuten.

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Blass und Weich

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Wenn dir die Sonne am Himmel erblindet,

Beginnt dein Tag – Wieso und Warum?

Denkst du, dass deine Stimme im Regen verschwindet

Und auf glitschnassen Straßen verwischt und verblasst,

Bis du nichts mehr weißt und nichts mehr sagst

Und nicht mehr fragst nach dem Licht deiner Tage.

Verstohlen und bleich- deine Sonne verblasst,

Wenn du trotzdem bleibst.

 

Und wenn du sagst, dass du ihn magst,

Und wenn du fragst – Wieso und warum?

In deinen Gedanken verschwindet die Zeit.

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Goldene Stadt

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Dein Tag geht zu Ende, das Licht verlischt in dieser goldenen Stadt.  
Dort hinter Fassaden nadelgestreift, was glänzte, wird matt. 
Man erzählt sich im Abseits von Scheinwerferstrahlen von Anstand und Wahrhaftigkeit. 
Es ist nur gut, wofür die Leute auch zahlen. Die Arena verlangt, wohin der Daumen am Ende zeigt.

Blutverschmierte Mäuler am Imbissstand, Karaoke im Gartenlokal, 
Und bei Heinz um die Ecke verstörte Gesichter der Herren, es ist Damenwahl.

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Hafen ohne See

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Mit einer Hand voll Lügen und keinem Ruder am Boot, 
keiner Zeit in den Taschen steht im Abendrot 
der Zeitgeist verschmitzt und versoffen am Ende der Tat. 
Und er schreit nach Verrat 
Schreit nach mehr oder weniger Revolution. 
Er schreit nach lauter und nach billiger Absolution.

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